Sortieranlagen

Die Sortierung von Abfallströmen hat große Auswirkungen auf die Umwelt. Durch eine sorgfältige Sortierung kann die Abfallmenge, die auf Deponien und/oder in Verbrennungsanlagen gelangt, erheblich reduziert werden. Durch die Umwandlung von Abfällen in wiederverwendbare Produkte kann Geld gespart werden. Die Amortisierung der Materialverwertungsanlage (Material Recycling Facility, MRF) hängt von den Kosten für die Deponierung und/oder Verbrennung ab.

Die Sortieranlagen für Abbruch- und Bauschutt können wiederverwendbare Materialien wie Holz, Metalle, BRAM (Brennstoff aus Müll), Boden und Zuschlagstoffe produzieren.
Zuschlagstoffe können als Fundamentmaterial im Straßenbau, als Kiesersatz in Beton oder als Grabenfüllmaterial wiederverwendet werden. Boden kann in Lärmschutzwänden, als Füllmaterial oder im Straßenbau eingesetzt werden. Hochkalorische Materialien wie Kunststoff und Papier können zu BRAM verarbeitet werden.

Eine Sortieranlage besteht im Wesentlichen aus einem Einfülltrichter, Größenbestimmungsgeräten (Sieben), Trenneinrichtungen (Abscheidern), Reinigungseinrichtungen mit Hilfe von Luft (Windsichtern) oder Wasser (Wäschern), Sortierkabinen und Förderanlagen. Darüber hinaus kann die Anlage mit Brechern, Shreddern, Pressen, Ballenpressen und Grauwassersystemen ausgerüstet werden. Das aufbereitete Grauwasser kann für Entstaubungsanlagen, Sprühanlagen für ankommende Lasten und Radwäscher verwendet werden.

Es gibt keine Standardsortieranlage, da kein Abfallstrom und kein Standort gleich sind. Deshalb analysieren wir den Abfallstrom, indem wir u.a. eine Massenvolumenbilanz erstellen. Außerdem wird ein Layout der Anlage erstellt. Danach prüfen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, ob er mit dem gewählten Aufbau einverstanden ist. Als nächstes wird ein detaillierter Entwurf erstellt. Für alle Projekte wird ein erfahrener Projektmanager eingesetzt, der Produktion, Installation und Inbetriebnahme überwacht.

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