Intelligentes Dosieren beginnt mit guter Zusammenarbeit

Die gemeinsamen Ambitionen von Grundfos und Colubris im nachhaltigen Wassermanagement

Die Zusammenarbeit zwischen Grundfos und Colubris besteht bereits seit Jahrzehnten. Was einst mit Alldos begann, das 2006 von Grundfos übernommen wurde, entwickelte sich zu einer nachhaltigen Beziehung zwischen zwei Unternehmen, die sich in den Bereichen Wassertechnologie, Qualität und Innovation bestens ergänzen. Für Colubris ist Grundfos ein wichtiger Lieferant von unter anderem Dosiertechnik, Druckerhöhungsanlagen und den dazugehörigen Komponenten. Wer jedoch mit Erwin Dongstra von Grundfos und Erwin Geessinck von Colubris spricht, merkt schnell, dass die Zusammenarbeit weit über Produkte hinausgeht.

„Wenn ich unsere Zusammenarbeit beschreiben müsste, würde ich sie als konstruktiv, klar und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt bezeichnen“, sagt Erwin Dongstra, Sales Development Manager bei Grundfos. „Die Kommunikation ist direkt. Man weiß schnell, worum es geht – auch in schwierigen Situationen. Das schätze ich sehr.“

Diese Art der Zusammenarbeit passt gut zu Colubris. „Wir möchten langfristige Beziehungen zu unseren Lieferanten aufbauen“, erklärt Erwin Geessinck, Manager Purchasing & Logistics. „Beziehungen, die auf Qualität, Vertrauen und guten Vereinbarungen basieren. Natürlich gibt es Situationen, die anders verlaufen als ursprünglich erwartet. Dann kommt es auf eine offene und ehrliche Kommunikation an: Wie geht man miteinander um, und welche Vereinbarungen trifft man?“

Test GrundfosMehr als nur Dosierpumpen
Auf dem Papier scheint die Rolle von Grundfos überschaubar: die Lieferung von Dosierpumpen und Komponenten für Colubris-Anlagen. In der Praxis ist diese Rolle jedoch wesentlich breiter. Grundfos bringt sich bei Dosiersystemen, Sicherheitsaspekten, Armaturen, Produktauswahl und Monitoring ein. Colubris integriert diese Technologie anschließend in komplette Anlagen zur Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwendung.

„Die Dosierpumpe ist ein wichtiger Bestandteil des Skids“, sagt Geessinck. „Für eine sichere, präzise und zuverlässige Anlage ist es jedoch ebenso wichtig, die Armaturen und den weiteren Aufbau rund um die Pumpe genau zu betrachten. Genau dort liegt der Unterschied – und der echte Mehrwert unserer Zusammenarbeit.“
 

„Die Kommunikation ist direkt. Man weiß schnell, worum es geht
– auch
 in schwierigen Situationen. Das schätze ich sehr.“
Erwin Dongstra | Grundfos

 
„Auch wenn ein Dosiersystem innerhalb einer großen Wasseraufbereitungsanlage physisch nur einen kleinen Teil ausmachen kann, ist seine Wirkung groß. Wenn die Chemikalien nicht richtig dosiert werden, steht die Aufbereitung still – und damit auch der Prozess des Kunden“, erläutert Geessinck. „Es ist eines der Zahnräder, die alles am Laufen halten. Gerade wenn mit Chemikalien gearbeitet wird, muss das System sicher, zuverlässig sein und einfach funktionieren.“

Deshalb wurde die Technik in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Während früher einfache Skids mit separaten Pumpen eingesetzt wurden, arbeitet Colubris heute immer häufiger mit kompletten Dosierschränken, ausgestattet mit Leckageerkennung, Sicherheitseinrichtungen und digitalen Dosierpumpen. Grundfos liefert dabei nicht nur die Pumpe, sondern auch das Wissen, um sie korrekt und sicher einzusetzen.

Wissen teilen
Ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit ist der Wissenstransfer. Die Ingenieure von Colubris müssen bei technischen Fragen schnell reagieren können. Grundfos unterstützt sie dabei mit Produktkenntnissen und Beratung zur richtigen Anwendung. Dieser Wissensaustausch nimmt zunehmend konkrete Formen an, beispielsweise durch Online-Schulungen der Grundfos ECADEMY oder Webinare. So hielt Herr Dongstra kürzlich ein Webinar über die neue Grundfos-DDA-Dosierpumpe.

Auch innerhalb der Colubris Academy gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Schulungen und Master Classen zu Dosiertechnik, Konnektivität und neuen Innovationen. „Grundfos wird in den kommenden Jahren im Bereich Dosierung große Fortschritte machen. Wenn unsere Ingenieure mit den neuen Themen bestens vertraut sind, können sie schneller weiterarbeiten und steht das Design steht früher fest“, sagt Geessinck. „Das macht die Zusammenarbeit zukunftssicher.“

Nachhaltigkeit als gemeinsame Ambition
Nachhaltigkeit ist für beide Unternehmen ein wichtiger Antrieb. Dabei geht es nicht nur um energieeffiziente Technologie, sondern auch um langfristige Beziehungen, Wissensentwicklung sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und Ressourcen.

„Colubris und Grundfos treffen sich an der Schnittstelle von Wasserwiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und effizientem industriellem Wassermanagement“, sagt Herr Dongstra. „Insbesondere in komplexen Industrie- und Agrar- und Lebensmittelprozessen können wir gemeinsam zu einem geringeren Energie- und Chemikalienverbrauch sowie zu einer höheren Prozesszuverlässigkeit beitragen.“
 

„Auch wenn ein Dosiersystem innerhalb einer Wasseraufbereitungsanlage physisch
nur einen kleinen Bestandteil ausmacht, ist seine Wirkung erheblich.“

Erwin Geessinck | Colubris

 
Herr Geessinck erkennt Nachhaltigkeit auch in der Art und Weise, wie Grundfos sich als Lieferant organisiert. „Darauf achten wir in unseren Lieferantenbewertungen. Bei Grundfos ist das wirklich sehr gut organisiert. Das sieht man bei nur wenigen anderen Unternehmen in dieser Form.“

Für Endanwender zeigt sich die Zusammenarbeit in zuverlässigen Anlagen, mehr Sicherheit, weniger Stillstand und, wo möglich, geringeren Betriebskosten. Gerade bei internationalen Projekten ist auch die weltweite Präsenz von Grundfos von großem Wert. Ersatzteile und Service sind lokal verfügbar, was besonders wichtig ist, wenn eine Anlage weit entfernt von den Niederlanden betrieben wird.

Gemeinsam weiterentwickeln
Grundfos & ColubrisDie Zusammenarbeit entwickelt sich kontinuierlich weiter. Digitalisierung, Monitoring und intelligente Dosiertechnik bieten neue Möglichkeiten, Prozesse transparenter und effizienter zu gestalten. Gleichzeitig bleibt die Kundenfrage entscheidend: Nicht jedes Projekt benötigt die umfangreichste Lösung, aber jedes Projekt benötigt die Lösung, die am besten passt.

Die Grundlage dafür ist vorhanden: eine Beziehung, in der beide Unternehmen einander kennen und sich auch gegenseitig kritisch ansprechen können, um dem Kunden immer besser zu helfen. Herr Dongstra fasst es treffend zusammen: „Gemeinsam lösen wir komplexe Herausforderungen und leisten zugleich einen konkreten Beitrag zu einer saubereren und nachhaltigeren Welt.“
 
Über Grundfos
Grundfos ist ein weltweit tätiger Spezialist für Pumpen und Wasserlösungen. Das dänische Unternehmen wurde 1945 gegründet und beschäftigt inzwischen 21.000 Mitarbeitende in mehr als 60 Ländern.

Weitere Informationen finden Sie unter grundfos.com.
 

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