Mini-Batch-System

Das chemisch-physikalische Aufbereitungsverfahren „Mini Batch“ wurde speziell für die Abscheidung von sehr feinen und leichten Schwebstoffen aus industriellem Prozesswasser konzipiert. Materialien wie Schwebstoffe und Partikel aus der Verarbeitung von Beton, Glas und Naturstein werden in einem sehr effizienten Verfahren vorbehandelt und abgetrennt. Das für diese speziellen Anwendungen eingesetzte Verfahren ermöglicht die Flockung, die Sedimentation ausgeflockter Materialien und die Konzentration der abgesetzten Feststoffe. Die Qualität des behandelten Prozesswassers ermöglicht die Wiederaufbereitung als „sauberes“ Prozesswasser oder die Einleitung in einen Kanal oder ein Oberflächenwasser.

Das verschmutzte Prozesswasser wird in einen Polyethylentank gepumpt, der als Puffer-/Ausgleichsbehälter dient, in dem ein Mischer montiert ist. Wenn das Behältervolumen ein vorgegebenes Niveau überschreitet, startet der Mischer. Die Flockung der oft kolloidalen Schwebstoffe erfolgt durch Dosierung des Flockungsmittels in die Zulaufleitung des Behälters.

Nach einer vorgegebenen Mischzeit wird das aufgeflockte Wasser mittels einer Tauchpumpe in das Absetzbecken gepumpt. Dieser Behälter ist mit einem konischen Boden ausgeführt, um das Absetzen und die Schlammeindickung zu verbessern. Während des Absetzvorgangs bildet sich eine Klarwasserschicht, ein Überstand, der nach Ablauf der eingestellten Absetzzeit über ein pneumatisch betätigtes Ventil abgeführt wird.

Der vorentwässerte Schlamm wird über ein pneumatisch betätigtes Ventil aus dem Absetzbecken in den „Big Bag“-Eindicker geleitet. Zwei (2) bis vier (4) Chargen können in Abhängigkeit von der Art der Feststoffe und der Konzentration im Rohzulauf stündlich behandelt werden.

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