Biologische Behandlungsanlage, Typ MBR

In einem Membranbioreaktor wird eine Kombination aus einem biologischen Behandlungsverfahren und einer Membranfiltrationsanlage eingesetzt. Der biologische Behandlungsprozess kann aerob, anoxisch oder anaerob sein. Eine MBR-Anlage eignet sich sowohl für die Reinigung von industriellen als auch kommunalen Abwässern.

In einer konventionellen biologischen Kläranlage wird das Abwasser durch einen Absetzer vom Aktivschlamm getrennt. In einem Membranbioreaktor erfolgt die Trennung durch Membranen. Dadurch können wesentlich höhere Schlammkonzentrationen (10 bis 18 g/l) und kleinere Reaktorgrößen im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungssystemen eingesetzt werden.

Vorteile:

  • Kontinuierliche Entleerung des gereinigten Wassers (24 Stunden täglich).
  • Hohe Zuverlässigkeit durch 100%-ige Trennung von Aktivschlamm und Wasser.
  • Keine ungelösten Partikel im behandelten Wasser.
  • Geringer Platzbedarf des Belüftungsbeckens im Vergleich zu herkömmlichen Aufbereitungsanlagen mit gleicher Leistung.
  • Sehr hohe COD-/BOD-Reduktion bis zu 99,9 %.
  • Das Wasser ist nach einem relativ einfachen letzten Behandlungsschritt zur Wiederverwendung geeignet.
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